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Agenda 2045 EXPO

Die Agenda 2045 EXPO hat das Thema Demographie nach oben auf die Tagesordnung gesetzt. Am 25. und 26. Februar hatte der Arbeitskreis Wirtschaft & Politik in die IHK eingeladen. Die Teilnehmer erwartete am ersten Tag eine Messe mit Projekten anderer Organisationen, darunter das Jugendparlament und der Seniorenbeirat. Ein Höhepunkt der EXPO war die Keynote des Oberbürgermeisters Dr. Müller. Im Anschluss präsentierten die Arbeitskreismitglieder ihre Projekte für das Jahr 2011. Abends stand der ehemalige hessische Arbeitsminister Banzer bei einem Kamingespräch Rede und Antwort.

Am zweiten Tag folgten die Vorsitzenden von CDU, SPD, FDP und den Grünen im Stadtparlament der Einladung zu den Wahlprüfsteinen. Im Hinblick auf die Kommunalwahl diskutieren die Teilnehmer mit den Politiker zu Fragen der Kinderarmut, der Wiesbadener Infrastruktur, des Branchenmix und der Schuldenbremse.

Nach der aufschlussreichen Diskussion im letzten Jahrs dreht sich in 2011 alles um konkretes Handeln. Das Basiscamp ist erreicht. Aufbruch ins neue Jahr.

Demographie-Vortrag

Eines der Highlights der Agenda 2045 war der Demographie-Vortrag am 08.06.2010. Wir konnten Dr. Winfried Kösters, einen der führenden deutschen Demographieforscher, für einen Vortrag gewinnen. Er referierte zum Thema “Weniger, Bunter, Älter” und gab einen Ausblick auf die Zukunft Wiesbadens.

“Weniger” bedeutet, dass die Geburtenrate in den letzten Jahren stark zurück gegangen ist. Akutell liegt sie bei 1,38 Kindern pro Frau, was nicht ausreicht, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Mehr noch: Bei immer weniger Geburten bedarf es besonders starker Geburtenzuwächse, um diesen Trend umzukehren.

“Bunter” bedeutet einen höheren Anteil von Personen mit Mitgrationshintergrund in der Gesellschaft. Zur Zeit leben in Deutschland 6,9 Millionen Menschen mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft. Diese Zahl stellt eine große Herausforderung für die Integration und den Arbeitsmarkt dar.

“Älter” bedeutet, dass wir in Deutschland mehr ältere Leute haben werden und dass die alten Menschen länger leben. Der Begriff Senioren reicht dann nicht mehr aus, um die Vielfalt an Lebenssituationen alter Menschen abzudecken.

Know-How-Transfer

Den Know-How-Transfer gibt es bei den Wirtschaftsjunioren auf Bundes- und Landesebene, sowie schon vereinzelt auf lokaler Ebene. Anfang 2010 hat der Arbeitskreis Wirtschaft & Politik einen Know-How-Transfer mit dem Wiesbadener Stadtparlament veranstaltet, um die Arbeit der Stadtverordneten besser kennenzulernen und zu sehen, wie Politik in Wiesbaden gemacht wird. Die Junioren haben einen gesamten Sitzungszyklus mit durchlaufen. Zuerst waren sie in verschiedenen Ausschusssitzungen, dann durften sie an den Fraktionssitzungen von CDU, SPD, FDP und den Grünen teilnehmen. Abschließend haben sie eine Stadtverordnetenversammlung besucht. Der Know-How-Transfer hat viele Eindrücke über die Unwegsamkeiten Wiesbadener Lokalpolitik vermittelt.

Besuch beim Destatis

Das Deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) ist eine hervorragende Informationsquelle sowohl für Fakten als auch dafür, wie diese Fakten gesammelt, ausgewertet und von der Politik verwendet werden. Im Juni 2010 besuchten die Junioren das Amt und informierten sich bei zwei Referenten.

Bevölkerungsbefragung

Bei der Bevölkerungsbefragung 2010 haben wir die Kreisfragen genutzt, um unsere Faktenlage zu Agenda 2045 zu erweitern. Uns war wichtig zu erfahren, wie die Wiesbadener ihre eigene Stadt sehen. Im Thema “Spieglein, Spieglein an der Wand” beschäftigen wir uns mit der offizielen Darstellung, aber wie sehen es die Menschen?

Diskussionsrunde

Die Diskussionsrunde mit den großen Fraktionen aus dem Wiesbadener Stadtparlament war ein weiterer Höhepunkt der Agenda 2045. Am 19.09.2010 kamen die Vertreter von CDU, SPD und FDP in die IHK, um mit uns die Themen der Agenda 2045 zu diskutieren.

Und noch viel mehr...

Zukunftswerkstatt

Mit der Vielzahl an beteiligten Organisationen und vertretenen Meinungen wurde eines der wichtigsten Ziele der Zukunftswerkstatt gleich zu Beginn erreicht. Die Teilnehmer kamen von folgenden fünf Organisationen: Jugendparlament, Kubis e.V., Youth Bank, Stadt Wiesbaden und Wirtschaftsjunioren.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder verfolgten die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt das gemeinsame Ziel, den demographischen Wandel in ihrer Stadt in eine positive Richtung zu lenken. Wiesbaden steht vor folgenden Herausforderungen:

  1. Weniger: Wie gehen wir mit einer schrumpfenden jungen Bevölkerung um?

  2. Bunter: Wie erreichen wir das meiste in einer multikulturellen Gesellschaft?

  3. Älter: Wie können wir eine höhere Lebenserwartung sinnvoll nutzen?

Zusammen mit dem Moderator Dr. Winfried Kösters entstanden aus der Zukunftswerkstatt drei lebendige, realistische und kreative Projekte, um den demographischen Wandel in Wiesbaden positiv zu beeinflussen. Erfahren Sie mehr zu diesen Projekten:

Hier finden Sie alle weiteren Informationen über die Zukunftswerkstatt.

Wir haben die Ergebnisse unserer Diskussion in einer Dokumentation zusammengefasst.

Potenziale Heben

Am 07.02.2012 haben die IHK und die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden gemeinsam zur Veranstaltung „Potenziale heben – Wie Unternehmen Familien und erfahrene Arbeitnehmer an sich binden“ eingeladen. Wir bedanken uns herzlich bei den über 90 Teilnehmern und den 3 spannenden Referenten!

Thomas Aukamm von der Rücker AG hat in seiner Keynote die Probleme beschrieben, vor denen der deutsche Mittelstand bei der Pesonalbeschaffung steht. Neue Konzepte und Plattformen stellen den Bewerber in den Mittelpunkt. Peter Offermanns hat von den vielfältigen Modellen berichtet, die die Wiesbadener Volksbank zur langfristigen Bindung der Mitarbeiter einsetzt: Denn Mitarbeiterbindung führt zu Kundenbindung. Tatjana Trömner-Gelbe, deren tüfa team GmbH 2010 den Preis für das familienfreundlichste Unternehmen gewonnen hat, konnte die Probleme junger Familien aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Aus ihrer Sicht profitieren auch kleinere Unternehmen von einer familienfreundlichen Personalpolitik.

Schauen Sie sich das Video an mit den wichtigsten Aussagen der Referenten.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen inklusive der Präsentationen.

Workshop

Am 19.10.2012 haben sich Vertreter verschiedener Organisationen aus Klarenthal zu einem Workshop getroffen, um die Anforderungen an einen Generationenplatz zu bestimmen. Dies ist der erste wichtige Schritt hin auf das gemeinsame Ziel eines harmonischen Zusammenlebens der Generationen.

Unser besonderer Dank gilt der INVENSITY GmbH, die die professionelle Moderation des Workshops gesponsert hat!

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zum Generationenplatz.